Hendrik Hilmer

Nachdem ich 2007 mein Studium der Sportwissenschaften (Ökonomie & Management) in Köln abgeschlossen habe, habe ich mich in der Projektsteuerung öffentlicher Bauprojekte selbstständig gemacht.

 

Was als Gelegenheit gedacht war, erste berufliche Erfahrungen zu sammeln, wurde bald eine unerwartete Leidenschaft für öffentliche Bauprojekte. Insbesondere das Zusammenspiel vieler verschiedener Professionen und Menschen mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und Motiven hat mich schnell gefesselt.

Heute bin ich Projektmanager in einem Ingenieurbüro.

 

Theoretisches Fundament und praktische Erfahrungen

Die Motivation zu meinen nebenberuflichen Weiterbildungen (Projektmanagement, MBA Performance Management, Coaching) entsprangen der Einsicht, mich in verschiedenen Bereichen weiter entwickeln zu müssen, um den Anforderungen meines neuen Umfeldes gerecht zu werden.

 

Die aus meiner Sicht große Bedeutung des Konfliktes - und all seiner Vorläufer, Nebenerscheinungen und Folgen - in öffentlichen Bauprojekten und im Arbeitsalltag hat mich dann auch bewogen, meine Kenntnisse und Fähigkeiten in diesem Bereich durch ein entsprechendes Studium zu vertiefen.

 

Mittlerweile kann ich auf reichhaltige Erfahrungen im ganzen Spektrum zwischen verdeckten, eher "kalten" und mikropolitisch ausgetragenen bis hin zu offenen und "heißen" Konflikten der höchsten Eskalationsstufen zurückblicken. Die meisten ließen sich lösen, bei manchen gab es Sieger und Verlierer und einige wenige sind unentschieden zurückgelassen worden. Es geht nicht immer wie im Lehrbuch.

 

Der Konflikt aus meiner Perspektive

Im Gegensatz zum Credo "Man muss Konflikte mögen, um sie lösen zu können", mag ich Konflikte nicht. Konflikte sind ein Zustand von Unentschiedenheit (die Verneinung einer Verneinung) und bedeuten im besten Fall Stillstand für das betreffende System. In einer sich ständig wandelnden Welt ist Stillstand jedoch bereits ein Rückschritt.

 

Hingegen schätze ich einerseits die Ursachen von Konflikten (z.B. Vielfalt, unterschiedliche Perspektiven, Engagement für eine bestimmte Sache) sowie die Möglichkeiten und Chancen, die sich aus der Lösung von Konflikten ergeben.

So stelle ich mir den Konflikt gerne wie einen Knoten vor. Am einen Ende die Ursachen, am anderen Ende die Möglichkeiten. Dazwischen der Konflikt. Anders als der gordische Knoten, lässt dieser sich jedoch nicht einfach zerschlagen. Vielmehr ist das Ganze wie das allweihnachtliche Lichterkettenknäuel: Zu viel Gewalt zerstört sie. Mit etwas Geduld und Geschick jedoch, beseitigt man nicht nur den Knoten, sondern macht sie auch wieder nutzbar.

 

Unabhängige Beratung

Als Mediator bin ich völlig unabhängig. Meine Brötchen verdiene ich als Projektmanager in einem Ingenieurbüro. Das bedeutet, dass ich die Fälle sehr genau prüfen kann, bevor ich sie annehme oder ablehne. Für die Konfliktparteien bedeutet es, dass meine Beratung (weitgehend) frei von korrumpierenden Interessen ist.

 

Für weitere Informationen:

www.xing.com/profile/Hendrik_Hilmer

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